Attila Hildmann zerstört die HoGeSatzbau

19. Juli 2020/0/0

Es ist aus und vorbei!

Wir geben uns geschlagen. Attila Hildmann hat ein Kopfgeld auf uns ausgesetzt und hatte damit tatsächlich Erfolg. Unsere Namen, Fotos und Adressen wurden geleakt.

Attila feiert. Wir geben auf. Bevor ihr die Infos nun also von anderer Stelle erfahrt, veröffentlichen wir alle Interna über uns, die Attila herausgegeben hat.

Die veröffentlichten internen Daten

Wie jetzt?! Das sind gar nicht wir? Das sind zwei Neonazis? Das kann doch gar nicht sein! Doch, wenn man dran glauben will.

Was wirklich passiert ist

Attila Hildmann scheut nicht davor zurück, tausende Euro für Namen, private Daten und Bilder von Menschen, die ihn kritisieren und seine Manipulationsversuche aufdecken, zu bieten und diese zu veröffentlichen. Seiner Community kommt dabei ein ganz bestimmter Auftrag zu: Ihr wisst, was zu tun ist!
Was das bedeutet, erleben wir jeden Tag: Drohbriefe, Übergriffe, Shitstorms, Doxing…
Wie lange wollen wir noch dabei zuschauen?
Wir gar nicht mehr und schmiedeten darum einen Plan…

Stufe 1

Aufmerksamkeit auf uns lenken, von anderen ablenken.

Darum musstet ihr jetzt leider ein paar Attila-Themen-Tage ertragen, an welchen wir täglich das Bärchen aufs Korn genommen haben und seine wunden Punkte herausfinden wollten: Seine letzten verbliebenen Kanäle, sein schwindendes Geld, seine unterdrückte Sexualität und sein unglaublich narzisstisches Geltungsbedürfnis. Er ist darauf angesprungen, setzte ein Kopfgeld auch auf uns und war heiß auf unsere Daten.

Stufe 2

Daten generieren.

Wir entwickelten Profile zweier vermeintlicher Admins der HoGeSatzbau, die auf den Annahmen von Attila fußten. Die waren: Die Admins gehören der Antifa an, einer heißt Daniel Schmidt, das andere ist seine Freundin und man wird mir die Infos bringen, weil ich mächtig bin.

Für die Profile suchten wir zwei passende Personen:

Daniel Schmidt, ein gewaltbereiter, junger Neonazi aus Sülbeck, der dem „Aryan Circle Germany“ (ACG; „Arischer Zirkel Deutschland“) angehört, einer Kameradschaft deutscher Rechtsextremisten. Und Marie-Christin Plambeck, die den gleichen Kreisen angehört. Beide griffen u.a. am 17. Oktober 2019 gewalttätig eine Gruppe von Engagierten an.

Fotos der beiden waren leicht verfügbar und sind ebenso leicht manipulierbar.

Foto Daniel Schmidt: https://exif-recherche.org/?p=6428
Foto Marie-Christin Plambeck: https://twitter.com/antifaluebeck

So wurde aus dem Nazishirt ein Antifa-Shirt, um auf Attilas Annahmen aufzubauen.

Denn genau so funktionieren Fehlinfornationen im Netz:

Menschen suchen sich ihre Infos so, dass sie zu ihrem bisherigen Wissen passen und hinterfragen Informationen und Quellen nicht mehr, wenn diese ihre Sichtweise bestätigen. Das ist das, was zählt. Mehr noch als jeder belegbare Fakt. Zwei neue Hools waren geboren.

Stufe 3

Beweise erstellen.

Mit den beiden Personas ließen sich dann ganz einfach Insights entwickeln:
Ein gefakter WhatsApp Chat und Einblicke in den Adminbereich der Hools.

Stufe 4

Attila die Infos zukommen lassen.

Das war etwas schwieriger. Unsere extra für diesen „Leak“ erfundene „Informantin“ mit Namen, Geschichte, Handynummer, Emailadresse und Facebookprofil hätte sehr gerne das Kopfgeld kassiert, um es an Exit Deutschland zu spenden. Aber Attila ist offenbar pleite. Er wedelt mit Geld rum, welches er nicht mehr besitzt. Und so sprang er weder auf eine Email noch auf WhatsApp Nachrichten oder Telegram Kommentare an. Auch die Aufforderung seiner Mitstreiter, zu reagieren, ignorierte er.

Anders war es, als wir unser Netzwerk aktivierten und er die Infos gratis direkt über WhatsApp zugespielt bekam die Reaktion war umgehend.
Er feierte, schickte Audio-Nachrichten (die uns vorliegen) und veröffentlichte alle Informationen im zensierten Zustand umgehend, um lautstark seine Macht zu demonstrieren.

Stufe 5

Lassen wir ihn feiern und Zeit, seine Informationen zu überprüfen.
Dafür nahmen wir unsere Facebookseite vom Netz.

Und er feierte:

Seine kleine, sehr überschaubare Fangemeinde feierte mit ihm, wobei sie die aufdeckenden Hinweise und die Entlarvungen des Fakes in ihrem „Freiheits-Chat“ einfach übersahen. Sie hatten das, was sie wollten. Das, was zu ihren Annahmen passte: ein junges Antifa-Pärchen, was jetzt am Pranger stand.

So schrieb er unter das Foto von Daniel „Huhu Daniel, kommst du nächsten Samstag als Redner zu meiner Demo?“, unter den Screenshot des WhatsApp Chats „Hab sogar die Adressen 😆. Mensch Dani, das ging schon sehr einfach“ und im weiteren Verlauf „Ab morgen werden die ersten ANTIFA Seiten lahmgelegt! Mit russischen KGB Hackern gibts keine Späße! 🔪 🇷🇺 Ich werde bald ALLE NAMEN haben der Leute die meinen Hund umbringen wollten, meine Social Media Profile löschten, Anschläge an meinen Läden machten, mir Morddrohungen schickten und meine Partner erpressten! Aber das reicht mir nicht! Krieg ist niemals eine Einbahnstraße. Diese kleinen ANTIFA Kinder werden jetzt erzogen!“

Und wie er feierte

Stufe 6

Überprüfung.

Wie schnell es geht, und auf die Schliche zu kommen, zeigte unser letzter Post. Einmal beide Namen googeln und die Bilder durch die Rückwärtssuche jagen reichte aus, um den Fake zu entlarven. Ein Großteil von euch hat es binnen Minuten durchschaut.

es ist nicht so schwierig. Klar ist es angenehmer, sich seine eigenen Annahmen bestätigen zu lassen, als kritisch zu hinterfragen. Im Zeitalter von Algorithmen und Echokammern ist das aber wichtig, um nicht verarscht zu werden und für fremde Zwecke benutzt zu werden. So wie Euch Attila benutzt, um seine Produkte loszuwerden. Zählt doch einfach mal, wieviele Werbebeiträge er bringt, hinterfragt, was er schreibt, prüft seine Quellen, hört anderen Meinungen zu und bildet dann eure eigene Meinung!

Wenn Attila sagt, wir hätten keine Argumente, dann lügt er:

Le Floid hat ihm ein Gespräch angeboten, wir haben ihn eingeladen. Aber er reagiert noch nicht mal. Er hat Angst vor jedem sachlichen Gespräch und davor, von seinem Thron geschmissen zu werden.

Wollt ihr wirklich einem solchen Schwächling hinterherlaufen?

#HoGeSatzbau

Lieber Attila, liebe Bärchen-Fangemeinde,

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